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Whitepaper · 14 Seiten · PDF · kostenlos

Arbeitssicherheit digitalisieren

Prüfpflicht, Prüffristen und Nachweise für Arbeits- und Betriebsmittel – rechtssicher und ohne Zettelwirtschaft

Jedes prüfpflichtige Arbeitsmittel in Ihrem Betrieb hat eine Frist, einen Prüfer und einen Nachweis – und im Audit zählt nur, was Sie belegen können. Dieses Whitepaper zeigt, welche Pflichten aus Arbeitsschutzgesetz, Betriebssicherheitsverordnung und DGUV-Vorschriften folgen, wie Sie Identifikation, Prüffristen und Dokumentation systematisch aufsetzen und warum die digitale Umsetzung nicht nur sicherer, sondern deutlich günstiger ist als Excel und Ordner.

Kostenloses Whitepaper · 14 Seiten

Das erfahren Sie im Whitepaper

  • Sie wissen, welche Arbeits- und Betriebsmittel in Ihrem Betrieb prüfpflichtig sind und welche Vorschrift jeweils gilt.
  • Sie kennen die typischen Prüfintervalle nach DGUV für PSA, elektrische Anlagen, Hebezeuge sowie Leitern und Tritte.
  • Sie haben ein Vorgehen in drei Schritten – Identifikation, Fristen, Dokumentation –, das einem Audit standhält.
  • Sie können einschätzen, was die digitale Umsetzung gegenüber Excel und Papier einspart und was sie voraussetzt.
ca. 840.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle in Deutschland im Jahr 2023
499 davon mit tödlichem Ausgang
ca. 45.000 Beschäftigte in Arbeitssicherheit und Sicherheitstechnik

Die Ausgangslage

Die Prüfpflicht ist bekannt – die Organisation ist das Problem

Maschinen, Fahrzeuge, Werkzeuge, persönliche Schutzausrüstung: Jedes dieser Arbeitsmittel muss regelmäßig durch eine befähigte Person geprüft und die Prüfung dokumentiert werden. Das weiß jede Fachkraft. Woran es scheitert, ist der Alltag: Fristen in Excel-Listen, die niemand pflegt, Prüfprotokolle in Ordnern an drei Standorten, und ein Wissen über den Bestand, das im Kopf einzelner Mitarbeiter steckt.

Was ein fehlender Nachweis kostet

Ein ungeprüftes Arbeitsmittel ist zuerst ein Unfallrisiko. Danach ist es ein Haftungsrisiko: Der Arbeitgeber haftet für die Sicherheit seiner Beschäftigten, und Verstöße gegen Prüfvorschriften führen zu Bußgeldern, Regressansprüchen der Unfallversicherung oder Strafverfahren. Und im Betrieb bedeutet ein Mangel, der erst im Audit auffällt, Stillstand – Produktionsausfall, bis der Nachweis erbracht ist.

Typische Prüffristen für Arbeits- und Betriebsmittel

Auszug aus dem Whitepaper. Die Intervalle sind Regelfristen; Herstellerangaben, Einsatzbedingungen und die Gefährdungsbeurteilung können kürzere Abstände verlangen.

KategorieBeispieleIntervallVorgabe
Persönliche SchutzausrüstungSchutzhelme, AbsturzsicherungjährlichDGUV Regel 112-198
Elektrische Anlagen und BetriebsmittelMaschinen, WerkzeugejährlichDGUV Vorschrift 3
Winden, Hub- und ZuggeräteRatschzüge, SeilzügejährlichDGUV Vorschrift 54
Leitern und TritteStehleitern, PodestleiternjährlichDGUV Information 208-016

Die passenden Prüfprotokolle dazu: Checklisten nach DGUV Regel 109-017, Vorschrift 52/54 und Information 208-016

Der Weg in drei Schritten

  1. Jedes Arbeitsmittel eindeutig identifizieren

    Nur ein Objekt, das sich zweifelsfrei zuordnen lässt, kann eine Prüffrist und einen Prüfbericht tragen. Seriennummern vom Hersteller, QR-Codes für schnelle Erfassung, RFID-Tags für raue Umgebungen, Inventarnummern für alles ohne Herstellerkennung – das Whitepaper zeigt, welche Kennzeichnung wohin passt.

  2. Prüffristen systematisch erfassen

    Jede Gerätegruppe folgt einer anderen Vorschrift, dazu kommen Herstellerangaben und betriebliche Besonderheiten. Wer die Fristen nicht zentral führt, übersieht Termine – mit Folgen von der Sanktion bis zum Unfall.

  3. Lückenlos und manipulationssicher dokumentieren

    Datum, befähigte Person, Maßnahme, Ergebnis – und das so abgelegt, dass es im Audit in Sekunden vorliegt und nicht nachträglich veränderbar ist. Genau hier scheitert Papier, und genau hier beginnt der Nutzen der Digitalisierung.

Blick ins Whitepaper

  • Seite 2 des Whitepapers: Ausgangssituation in Zahlen Seite 2 Ausgangssituation in Zahlen
  • Seite 3 des Whitepapers: Einleitung und Key Takeaways Seite 3 Einleitung und Key Takeaways
  • Seite 8 des Whitepapers: Typische Prüffristen Seite 8 Typische Prüffristen
  • Seite 10 des Whitepapers: Vorteile der Digitalisierung Seite 10 Vorteile der Digitalisierung

Die fünf Kapitel

  1. Grundlagen: Verantwortung und gesetzlicher Rahmen

    Wie Arbeitsschutzgesetz, Betriebssicherheitsverordnung und DGUV-Vorschriften zusammenwirken und welche Pflichten daraus für den Arbeitgeber folgen.

  2. Prüfpflicht: Welche Arbeits- und Betriebsmittel betroffen sind

    Von Maschinen und Fahrzeugen bis zur persönlichen Schutzausrüstung – mit dem Beispiel Absturzsicherung nach DGUV Regel 112-198 und den Konsequenzen bei Nichteinhaltung.

  3. Umsetzung: Identifikation, Prüffristen, Dokumentation

    Wie jedes Betriebsmittel eindeutig gekennzeichnet wird (Seriennummer, QR-Code, RFID), wie Prüffristen systematisch erfasst werden und was eine revisionssichere Dokumentation enthalten muss.

  4. Typische Prüffristen auf einen Blick

    Tabelle mit Intervallen und Vorgaben je Gerätegruppe – nach DGUV Regel 112-198, DGUV Vorschrift 3, DGUV Vorschrift 54 und DGUV Information 208-016.

  5. Digitalisierung: Vorteile und Umsetzung mit tagIDeasy

    Zentrale Verwaltung, automatische Erinnerungen, manipulationssichere Nachweise, mobiler Zugriff – und wie die drei Schritte in einer Software zusammenlaufen.

Geschrieben für

  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragte
  • Verantwortliche für Instandhaltung und Betriebsmittel
  • Geschäftsführung und Betriebsleitung mit Unternehmerpflichten nach ArbSchG
  • Prüfdienstleister, die Kundenbestände verwalten

Was die Digitalisierung der Arbeitssicherheit bringt

Zentrale Verwaltung Alle Betriebsmittel, Prüftermine und Nachweise an einem Ort – statt in Listen, Ordnern und Köpfen verteilt.
Automatische Erinnerungen Das System meldet anstehende Prüfungen rechtzeitig. Kein Termin geht mehr im Tagesgeschäft unter.
Revisionssicherheit Nachweise werden unveränderbar gespeichert und stehen für Audits und Inspektionen sofort bereit.
Zugriff vor Ort Prüfer und Verantwortliche sehen den Stand am Gerät – per App, auch ohne Netz in der Halle.

Wie das in der Software aussieht, zeigt die Seite zur UVV-Prüfung mit tagIDeasy.

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