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Erfolgsfaktor Herstellerdaten

Mit Herstellerdaten ein schlankes Arbeitssicherheitsmanagement aufbauen

Die Digitalisierung der Arbeitssicherheit beginnt mit einem Hindernis: Bevor die erste Prüffrist automatisch läuft, müssen alle Betriebsmittel im System stehen – im Mittelstand durchschnittlich rund 500 prüfpflichtige Geräte. Wer die von Hand anlegt, bindet Fachpersonal über Wochen und produziert Datensätze, die unvollständig, doppelt oder falsch kategorisiert sind. Dieses Whitepaper zeigt, wie vorbereitete Herstellerdaten diesen Aufwand um bis zu 90 Prozent senken und warum die Datenqualität am Anfang über jeden späteren Prozess entscheidet.

Kostenloses Whitepaper · 7 Seiten

Das erfahren Sie im Whitepaper

  • Sie wissen, warum die Stammdatenerfassung der zentrale Engpass bei der Digitalisierung der Arbeitssicherheit ist – und was sie tatsächlich kostet.
  • Sie kennen die typischen Fehlerquellen manueller Erfassung: unvollständige Angaben, Dubletten, falsche Kategorisierung.
  • Sie wissen, was Herstellerdaten enthalten – von Artikelnummer und Seriennummernformat bis zu Prüfpflicht und empfohlenem Prüfzyklus – und wie sie über BMEcat in Systeme gelangen.
  • Sie können einschätzen, wie viel Aufwand vorbereitete Datensätze in Ihrem Bestand einsparen und welche Folgeprozesse davon abhängen.
ca. 500 prüfpflichtige Arbeits- und Betriebsmittel erfasst ein mittelständisches Unternehmen im Durchschnitt
bis zu 90 % weniger manueller Aufwand bei der Erfassung durch vorbereitete Herstellerdaten
1999 entwickelte der BME mit dem Fraunhofer IAO das Austauschformat BMEcat

Die Ausgangslage

Die Erstanlage ist der Engpass

Stammdaten aus PDF-Datenblättern, Katalogen und Papierformularen zusammentragen, prüfen, eintippen – für jedes einzelne Gerät. Was wie ein organisatorischer Standardprozess aussieht, verzögert den Produktivstart und bindet genau die Fachkräfte, die eigentlich prüfen sollten.

Schlechte Daten bleiben schlecht

Ohne einheitliche Vorgaben entstehen fehlende Herstellerangaben, doppelte Geräteeinträge und uneinheitliche Kategorien. Fehlen strukturierte Felder für Seriennummern, Prüfzyklen oder Einsatzbereiche, werden Prüfpflichten falsch zugeordnet – ein rechtliches Risiko, das sich in jede spätere Auswertung fortpflanzt.

Was ein Herstellerdatensatz enthält – und was Sie sonst von Hand pflegen

Auszug aus dem Whitepaper. Herstellerdaten liefern die Felder strukturiert und maschinenlesbar; bei manueller Erfassung fehlen sie häufig oder werden uneinheitlich ausgefüllt.

DatenfeldAus HerstellerdatenBei manueller Erfassung
Artikelnummer und Produktbezeichnungvollständig und einheitlich vom Herstelleraus Datenblatt oder Katalog abgetippt, uneinheitliche Schreibweisen
Technische Merkmalestrukturiert je Merkmalals Freitext oder gar nicht erfasst
Gerätekategorie und Klassifikationstandardisiert, branchenspezifischje nach Bearbeiter unterschiedlich zugeordnet
Seriennummernformatvorgegeben, prüfbarnicht hinterlegt – Seriennummern werden falsch erfasst
Prüfpflicht und empfohlener Prüfzyklussofern vom Hersteller angegeben, direkt übernommenmuss recherchiert und je Gerät eingetragen werden
Einsatzbereicheaus dem Datensatzmeist nicht dokumentiert

Wie der Import in der Software läuft: Asset-Verwaltung mit Herstellerdaten in tagIDeasy

Der Weg in drei Schritten

  1. Gerät erkennen

    Über Artikelnummer oder Produktbezeichnung wird das Betriebsmittel im Herstellerkatalog identifiziert – per Scan, Suche oder Import einer Liste.

  2. Felder automatisch befüllen

    Technische Merkmale, Kategorie, Prüfintervall und Einsatzbereich werden aus dem Datensatz übernommen und einheitlich zugeordnet – ohne manuelle Eingabe.

  3. Folgeprozesse starten

    Mit sauberer Datenbasis laufen Prüfplanung, Zuständigkeiten und Dokumentation von selbst an. Dubletten und fehlerhafte Einträge entstehen gar nicht erst.

Blick ins Whitepaper

  • Seite 2 des Whitepapers: Ausgangssituation in Zahlen Seite 2 Ausgangssituation in Zahlen
  • Seite 4 des Whitepapers: Typische Probleme der Stammdatenerfassung Seite 4 Typische Probleme der Stammdatenerfassung
  • Seite 5 des Whitepapers: Was Herstellerdaten enthalten Seite 5 Was Herstellerdaten enthalten
  • Seite 6 des Whitepapers: BMEcat und konkrete Vorteile Seite 6 BMEcat und konkrete Vorteile

Die fünf Kapitel

  1. Ausgangssituation

    Rund 500 prüfpflichtige Betriebsmittel im mittelständischen Unternehmen, manuell erfasst – und was das für Ressourcen, Datenqualität und Produktivstart bedeutet.

  2. Problemstellung: Stammdatenerfassung als Zeittreiber

    Die fünf typischen Probleme – fehlende Herstellerdaten, Dubletten, falsche Kategorisierung, Zeit- und Personalaufwand bei der Erstanlage – und die fehlende Nachvollziehbarkeit.

  3. Die Lösung: Herstellerdaten nutzen

    Was Herstellerdaten sind, was sie enthalten (Beispiele Petzl, Zarges) und wie die Integration in der Praxis über Artikelnummer oder Produktbezeichnung funktioniert.

  4. Über BMEcat

    Das XML-basierte Austauschformat des BME, entwickelt 1999 mit dem Fraunhofer IAO – und was es für die standardisierte Übernahme von Produktdaten leistet.

  5. Konkrete Vorteile und Fazit

    Bis zu 90 Prozent weniger Erfassungsaufwand, konsistente Datenbasis, verlässliche Folgeprozesse – und die direkte Integration in tagIDeasy.

Geschrieben für

  • Verantwortliche, die einen Betriebsmittelbestand digital aufbauen oder migrieren
  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit mit großen oder wachsenden Inventaren
  • Einkauf und Instandhaltung, die Gerätedaten pflegen
  • Prüfdienstleister, die Kundenbestände anlegen

Was die Digitalisierung der Arbeitssicherheit bringt

Bis zu 90 % weniger Aufwand Bei der Erfassung von Geräten und Betriebsmitteln – vor allem bei großen oder wachsenden Beständen.
Datenqualität von Anfang an Vollständig, standardisiert, konsistent – die Grundlage, auf der Prüfungen und Nachweise verlässlich aufsetzen.
Schnellerer Produktivstart Der Bestand steht in Tagen statt Wochen. Fachkräfte prüfen, statt Stammdaten abzutippen.
Rechtssichere Zuordnung Prüfpflichten und Zyklen kommen strukturiert mit – keine falsch kategorisierten Geräte, keine übersehenen Fristen.

Wie das in der Software aussieht, zeigt die Seite zur UVV-Prüfung mit tagIDeasy.

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