Bradley Kurve

Die Bradley-Kurve

Sicherheitskultur messbar machen – und gezielt verbessern

Wie die Bradley-Kurve Unternehmen dabei hilft, Arbeitsschutz strukturiert und wirksam weiterzuentwickeln

Sicheres Verhalten beginnt im Kopf – und zeigt sich in der Unternehmenskultur.

Doch wie lässt sich diese Sicherheitskultur messen? Und wie kann man gezielt auf Verbesserungen hinarbeiten? Ein bewährtes Modell aus der Praxis ist die Bradley-Kurve.

In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Was die Bradley-Kurve ist,

  • welche vier Kulturstufen sie beschreibt,

  • wie Sie den Reifegrad Ihres Unternehmens einordnen,

  • und wie Sie konkrete Maßnahmen für die Weiterentwicklung ableiten können.

Sicherheitskultur messen mit Bradley Kurve

Was ist die Bradley-Kurve?

Die Bradley-Kurve, auch bekannt als DuPont Safety Culture Curve, ist ein Modell zur Visualisierung und Entwicklung der Sicherheitskultur in Unternehmen. Sie wurde von DuPont entwickelt und zeigt auf, wie sich sicherheitsbezogenes Verhalten im Laufe der Zeit – und mit gezielter Führung – verändern kann.

Sie beschreibt vier Entwicklungsstufen, auf denen sich Organisationen befinden können. Ziel ist es, vom reaktiven Umgang mit Arbeitsschutz hin zu einer interdependenten Sicherheitskultur zu gelangen, in der alle Mitarbeitenden aktiv Verantwortung übernehmen – auch füreinander.

Die vier Stufen der Bradley-Kurve im Überblick

1. Reaktiv – „Sicherheit nach dem Unfall“

Sicherheit wird nur thematisiert, wenn etwas passiert ist. Verantwortung liegt meist bei der Sicherheitsabteilung. Die Unfallzahlen sind hoch. Regeln existieren, werden aber kaum umgesetzt.

Typisch für diese Stufe:

  • Aussagen wie „Unfälle passieren eben.“

  • Geringes Sicherheitsbewusstsein

  • Kaum Beteiligung der Mitarbeitenden

2. Regelorientiert – „Sicherheit durch Kontrolle“

Sicherheit wird durch Vorschriften, Regeln und Kontrollen durchgesetzt. Die Verantwortung liegt weiterhin stark bei Vorgesetzten oder Fachkräften für Arbeitssicherheit.

Typisch:

  • Einführung von Audits und Schulungen

  • Sicherheitsregeln werden aktiv kommuniziert

  • Erste KPI-basierte Steuerung

3. Eigenverantwortlich – „Sicherheit als persönliche Verantwortung“

Mitarbeitende übernehmen Verantwortung für ihr eigenes Sicherheitsverhalten. Führungskräfte agieren als Vorbilder, und Sicherheitsdenken wird Teil der persönlichen Haltung.

Merkmale:

  • Proaktive Gefährdungsmeldungen

  • Aktive Teilnahme an Begehungen, Schulungen, Toolbox Meetings

  • Stärkeres Risikobewusstsein

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4. Interdependent – „Sicherheit als gemeinschaftlicher Wert“

Die höchste Stufe der Sicherheitskultur: Teams unterstützen sich gegenseitig in sicherem Verhalten. Sicherheit ist ein kollektives Ziel, das aktiv gelebt wird – unabhängig von Hierarchien.

Kennzeichen:

  • Sicherheitskultur wird teamübergreifend getragen

  • Gegenseitiges Feedback zur Arbeitssicherheit

  • Kontinuierliche Verbesserung durch gemeinsame Verantwortung

Warum ist die Bradley-Kurve so wertvoll?

Für Sicherheitsbeauftragte, EHS-Manager:innen und Produktionsverantwortliche bietet die Bradley-Kurve ein praktisches Analysewerkzeug. Sie ermöglicht es, den Ist-Zustand der Sicherheitskultur im Unternehmen realistisch einzuschätzen – und auf dieser Basis gezielt Maßnahmen zu entwickeln.

Mit Hilfe der Kurve lassen sich:

  • Ziele zur Kulturentwicklung definieren,

  • Führungskräfte gezielt einbinden,

  • Verhaltensorientierte Maßnahmen planen (z. B. Sicherheitsgespräche, Mentoring, Workshops),

  • und der Erfolg durch Kennzahlen messbar machen (z. B. Beinaheunfälle, Melderaten, Sicherheitsbeobachtungen).

Wie entwickelt man sich entlang der Bradley-Kurve weiter?

Hier einige zentrale Hebel für den Aufstieg auf der Kurve:

🔹 Führung durch Vorbild: Führungskräfte müssen Sicherheit sichtbar vorleben – nicht nur anweisen.

🔹 Beteiligung stärken: Mitarbeitende aktiv einbeziehen, z. B. bei Sicherheitsrundgängen oder der Entwicklung von Regeln.

🔹 Kommunikation intensivieren: Regelmäßige Sicherheitsgespräche, Feedback und offene Fehlerkultur fördern Vertrauen.

🔹 Softwaregestützte Unterstützung: Tools wie tagIDeasy helfen, Aufgaben, Dokumentation und Kommunikation im Arbeitsschutz zu strukturieren und zu vereinfachen.

Mit Hilfe der Kurve lassen sich:

  • Ziele zur Kulturentwicklung definieren,

  • Führungskräfte gezielt einbinden,

  • Verhaltensorientierte Maßnahmen planen (z. B. Sicherheitsgespräche, Mentoring, Workshops),

  • und der Erfolg durch Kennzahlen messbar machen (z. B. Beinaheunfälle, Melderaten, Sicherheitsbeobachtungen).

Fazit: Die Bradley-Kurve als strategisches Werkzeug für moderne Sicherheitsarbeit

Die Bradley-Kurve ist mehr als ein theoretisches Modell. Sie ist ein praktischer Kompass, der Unternehmen hilft, Sicherheitskultur gezielt und systematisch zu entwickeln. Für Sicherheitsbeauftragte, EHS-Manager:innen und Produktionsleiter:innen bietet sie Orientierung und Struktur – und macht Sicherheit nachhaltig wirksam.

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Arbeitsunfälle vermeiden

Arbeitsunfälle vermeiden in unsicheren Zeiten

Wie Sie mit gezielten Strategien für Sicherheit und Vertrauen sorgen

Zwischen geopolitischen Spannungen und Energiemarkt-Turbulenzen: Warum Arbeitssicherheit jetzt Priorität haben muss

Globale Unsicherheiten wie die instabile politische Lage in den USA und die wirtschaftliche Lage Deutschlands wirken sich direkt auf Unternehmen aus. Sie verunsichern Mitarbeitende, destabilisieren gewohnte Abläufe und erhöhen psychische Belastungen.

In dieser herausfordernden Situation wird der Arbeitsschutz zum strategischen Stabilitätsfaktor. HSE-Manager:innen, Sicherheitsbeauftragte und Verantwortliche in Instandhaltung und Produktion stehen vor der Aufgabe, nicht nur gesetzliche Vorschriften zu erfüllen, sondern gezielt Vertrauen aufzubauen und Sicherheitsbewusstsein zu fördern.

Wie lässt sich also in Zeiten hoher Belastung die Zahl von Arbeitsunfällen wirksam reduzieren? Welche Maßnahmen helfen dabei, Mitarbeitende besser mitzunehmen und Arbeitsunfälle zu vermeiden?

Arbeitsunfälle vermeiden durch 5 Maßnahmen

1. Sicherheit beginnt mit Kommunikation

Eine strukturierte Kommunikationsstrategie hilft dabei, in Krisenzeiten Klarheit zu schaffen und Ängste zu reduzieren. Ein Kommunikationskonzept zur Arbeitssicherheit sollte sowohl präventive als auch reaktive Maßnahmen umfassen – inklusive klar definierter Kernbotschaften, Informationskanäle und Ansprechpartner:innen.

Bereiten Sie Mitteilungen im Voraus vor, damit im Ernstfall keine wertvolle Zeit verloren geht. Schulungen für Führungskräfte zu den definierten Botschaften sorgen dafür, dass diese authentisch weitergegeben und gelebt werden.

2. Machen Sie Sicherheit zum Gesprächsthema

Sprechen Sie regelmäßig über Sicherheit – am besten im Rahmen kurzer Formate wie Sicherheitskurzgespräche, Safety Moments oder situative Unterweisungen direkt am Arbeitsplatz. Diese Gespräche wirken besonders effektiv, wenn Mitarbeitende aktiv mitdenken und einbezogen werden.

Beispiel: Gehen Sie mit dem Team direkt an eine Maschine und diskutieren Sie gemeinsam potenzielle Risiken und Schutzmaßnahmen. So wächst das Bewusstsein für sichere Arbeitsweisen – und das in nur 10 bis 15 Minuten.

3. Sicherheit positiv verstärken

Begehungen sollten nicht nur als Kontrollinstrument genutzt werden, sondern als Chance zur positiven Bestärkung. Dokumentieren Sie bei Rundgängen auch gelungene Sicherheitsmaßnahmen oder vorbildliches Verhalten.

Diese Form der Anerkennung stärkt das Sicherheitsbewusstsein nachhaltig und motiviert Mitarbeitende, sich weiterhin aktiv einzubringen.

4. Fragen zulassen – und beantworten

Q&A-Runden bieten einen wichtigen Raum, um Unsicherheiten zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Planen Sie solche Formate regelmäßig ein – sowohl vor Ort als auch digital – und stellen Sie sicher, dass Vertreter:innenaller Hierarchieebenen teilnehmen.

Die Gesprächsführung sollte strukturiert erfolgen und sich an den zuvor definierten Kernbotschaften orientieren. Bleiben Fragen offen, signalisieren Sie Verbindlichkeit, indem Sie diese zeitnah nachreichen.

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5. Einen Krisenstab mit Fokus auf Sicherheit etablieren

In unsicheren Zeiten ist ein unternehmensweiter Krisenstab unerlässlich. Achten Sie darauf, dass der Arbeitsschutz fest in diese Struktur integriert ist. Ein interdisziplinärer Krisenstab schafft Überblick, vernetzt Wissen und sorgt im Ernstfall für koordinierte Reaktionen.

Regelmäßige Übungen und ein klar definierter Ablaufplan machen den Unterschied, wenn es wirklich zählt.

Weitere wirkungsvolle Ansätze zur Unfallvermeidung

  • Gefährdungsmeldungen erleichtern: Digitale Tools und einfache Meldeformulare erhöhen die Beteiligung deutlich.

  • Sicherheit digitalisieren: Softwarelösungen wie tagIDeasy unterstützen bei der strukturierten Verwaltung von Aufgaben, Dokumentationen und Audits.

  • Unterweisungen interaktiv gestalten: Kombinieren Sie Pflichtinhalte mit Praxisbeispielen, Gruppenübungen und Visualisierungen.

Ausblick: Wie Unternehmen dauerhaft Arbeitsunfälle vermeiden können

Die vorgestellten Maßnahmen erfordern zunächst Zeit und Ressourcen – doch sie zahlen sich aus. Sie reduzieren psychische Belastung, schaffen ein starkes Sicherheitsklima und führen langfristig zu weniger Verletzungen, Ausfällen und Störungen.

Verankern Sie Arbeitsschutz als festen Bestandteil Ihrer Führungskultur. So lässt sich Sicherheit nachhaltig leben – und Arbeitsunfälle vermeiden.

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Safety Leadership

Safety Leadership

Führungskompetenz für mehr Arbeitssicherheit

Ein sicherer Arbeitsplatz beginnt mit einer starken Sicherheitskultur. Safety Leadership ist ein Führungsansatz, der darauf abzielt, Sicherheitsstandards aktiv zu fördern und nachhaltig in den Betriebsalltag zu integrieren. Dabei stellen sich zwei zentrale Fragen:

  • Wer übernimmt die Verantwortung für den Arbeitsschutz?

  • Wie wird eine Sicherheitsstrategie effektiv umgesetzt?

safety Leadership: Arbeitssicherheit Management

Die Sicherheitskultur eines Unternehmens bestimmt, wer sich für den Arbeitsschutz verantwortlich fühlt. Die sogenannte Bradley-Kurve beschreibt verschiedene Stufen der Sicherheitsverantwortung – von Unternehmen, in denen niemand Verantwortung übernimmt, bis hin zu Organisationen, in denen alle Mitarbeitenden füreinander einstehen. Das Ziel ist es, eine Kultur zu schaffen, in der sich jeder für Sicherheit engagiert.

Auch wenn sich Safety Leadership nicht nur auf Führungskräfte bezieht, spielen diese eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung einer positiven Sicherheitskultur. Neben der Kenntnis von Vorschriften und Haftungsfragen müssen sie über wichtige Soft Skills verfügen, um den Arbeitsschutz strategisch zu verankern.

1. Kommunikation als Basis

Der Schlüssel zu sicherem Verhalten liegt im regelmäßigen Austausch mit den Mitarbeitenden. Sicherheitsgesprächesind ein effektives Mittel, um das Bewusstsein für Gefahren zu schärfen. Berufsgenossenschaften bieten hierfür Vorlagen an, die genutzt werden können. Alternativ helfen kleine Gruppengespräche, um anhand realer Vorfälle Risiken zu veranschaulichen.

2. Vorbildfunktion und Glaubwürdigkeit

Führungskräfte müssen Sicherheitsrichtlinien nicht nur kommunizieren, sondern sie auch selbst einhalten. Wer von Mitarbeitenden das Tragen von Sicherheitsschuhen verlangt, sollte diese ebenfalls tragen. Zudem sollten Führungskräfte Fehler offen eingestehen und Verantwortung übernehmen, um eine offene Sicherheitskultur zu fördern.

3. Fehlerkultur und positives Feedback

Ein offener Umgang mit Fehlern ist essenziell, um unsichere Situationen oder Unfälle frühzeitig zu erkennen. Wenn Mitarbeitende Angst haben, Vorfälle zu melden, bleibt das tatsächliche Unfallgeschehen oft verborgen. Safety Leader sollten daher ein Klima schaffen, in dem auch Beinaheunfälle ernst genommen und analysiert werden. Positives Feedback für sicheres Verhalten stärkt das Bewusstsein für Arbeitssicherheit.

4. Konsistenter Führungsstil

Ein klarer und nachvollziehbarer Führungsstil schafft Vertrauen. Neben kommunikativen Fähigkeiten ist es wichtig, Entscheidungen zu treffen, die die Sicherheit der Mitarbeitenden nicht gefährden. Werden beispielsweise Schichtsysteme eingeführt, die zu erhöhter Unfallgefahr führen, müssen Führungskräfte bereit sein, Korrekturen vorzunehmen.

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5. Teamorientierte Sicherheitskultur

Damit Arbeitssicherheit fest im Unternehmen verankert wird, müssen alle Mitarbeitenden einbezogen werden. Safety Leadership bedeutet, eine gemeinsame Verantwortung zu schaffen. Das bedeutet nicht nur, dass Führungskräfte sicheres Verhalten fördern, sondern dass auch Mitarbeitende sich gegenseitig unterstützen und auf potenzielle Gefahren hinweisen.

6. Nachhaltiges Arbeitsschutz-Onboarding

Oft fehlt es Führungskräften an spezifischen Schulungen zum Arbeitsschutz. Ein strukturiertes Onboarding über mehrere Monate hinweg kann dabei helfen, die erforderlichen Kompetenzen zu entwickeln. Durch regelmäßiges Feedback und Begleitung von Expert*innen entsteht eine nachhaltige Verankerung von Safety Leadership im Unternehmen.

Fazit: Sicherheit beginnt bei der Führung

Safety Leadership ist mehr als nur die Umsetzung von Vorschriften – es ist eine Haltung. Durch eine starke Sicherheitskultur, klare Kommunikation und ein konsequentes Vorleben von Sicherheitsmaßnahmen können Unternehmen das Bewusstsein für Arbeitsschutz nachhaltig stärken.

Möchten Sie erfahren, wie Sie Safety Leadership in Ihrem Unternehmen implementieren können? Sprechen Sie uns an – wir unterstützen Sie gerne!

 

Weitere spannende Beiträge rund um das Thema Arbeitssicherheit und Digitalisierung finden Sie in unserem Blog

Sicherheitskultur im Unternehmen

Sicherheitskultur im Unternehmen:

Fundament für nachhaltigen Arbeitsschutz

Warum Sicherheitskultur mehr ist als nur ein Schlagwort

In der heutigen Arbeitswelt ist eine funktionierende Sicherheitskultur kein „Nice-to-have“, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor für effektiven Arbeitsschutz. Sie beeinflusst das tägliche Verhalten, die Risikowahrnehmung und die Priorisierung von Sicherheit in allen Unternehmensbereichen. Doch was genau bedeutet „Sicherheitskultur“? Wie lässt sie sich erfassen, gestalten und nachhaltig verbessern?

In diesem Beitrag geben wir einen kompakten Überblick über die zentralen Prinzipien der Sicherheitskultur, ihre Entwicklung und konkrete Handlungsansätze zur Stärkung in der Praxis – zugeschnitten auf die Anforderungen von EHS-Verantwortlichen und Sicherheitsbeauftragten.

Was ist Sicherheitskultur?

Die Sicherheitskultur beschreibt die gemeinsam gelebten Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen eines Unternehmens in Bezug auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Sie zeigt sich nicht nur in schriftlichen Richtlinien oder Schulungen, sondern im gelebten Alltag: Wie wird mit Risiken umgegangen? Werden Unsicherheiten offen angesprochen? Welche Rolle spielen Führungskräfte und Mitarbeitende im Arbeitsschutz?

Eine ausgeprägte Sicherheitskultur führt zu:

  • proaktivem Sicherheitsverhalten,

  • offener Kommunikation über Gefährdungen,

  • kontinuierlicher Verbesserung der Arbeitsschutzmaßnahmen,

  • einer hohen Akzeptanz von Sicherheitsvorgaben im gesamten Team.

safety Leadership: Arbeitssicherheit Management

Die Sicherheitskultur ist immer vorhanden – die Frage ist nur: in welcher Qualität?

Jedes Unternehmen hat eine Sicherheitskultur – ob bewusst gestaltet oder nicht. Eine schwach ausgeprägte Kultur zeigt sich oft durch:

  • geringe Beteiligung der Mitarbeitenden,

  • fehlende Vorbildfunktion der Führungskräfte,

  • Sicherheitsmaßnahmen, die als lästig empfunden werden.

Umso wichtiger ist es, die bestehende Kultur regelmäßig zu analysieren und aktiv weiterzuentwickeln.

Entwicklung in Stufen: Wo steht Ihr Unternehmen?

Ein bewährtes Modell zur Einschätzung der Sicherheitskultur ist die Bradley-Kurve. Sie unterteilt die kulturelle Entwicklung in vier Stufen:

  • Reaktives Verhalten: Sicherheit wird erst nach Unfällen thematisiert

  • Regelbasierte Phase: Sicherheit ist durch Regeln und Kontrolle geprägt

  • Eigenverantwortung: Mitarbeitende übernehmen Verantwortung für sich selbst

  • Interdependenz: Teams achten aktiv aufeinander – SIcherheit wird gemeinsam getragen

  • Nur wer den eigenen Ist-Zustand kennt, kann wirksame Maßnahmen einleiten.

Führung als Schlüsselfaktor

Führungskräfte prägen die Sicherheitskultur maßgeblich – bewusst oder unbewusst. Ihre Vorbildfunktion ist essenziell, um Sicherheitsverhalten in der Belegschaft zu verankern. Dies gelingt durch:

  • gelebte Eigenverpflichtung,

  • offene Sicherheitskommunikation,

  • konsequentes Handeln bei Abweichungen,

  • regelmäßige Teilnahme an Audits und Begehungen.

Sicherheitskultur beginnt oben – und wirkt nach unten.

Beteiligung schafft Akzeptanz

Ein häufiger Fehler: Sicherheitsregeln werden „von oben“ vorgegeben, ohne Einbindung der Mitarbeitenden. Doch echte Sicherheitskultur entsteht durch Beteiligung. Wer bei der Entwicklung von Maßnahmen, Sicherheitsstandards oder Schulungen mitwirken kann, übernimmt Verantwortung und lebt Arbeitsschutz aktiver.

Formate wie Sicherheitsworkshops, Feedbackrunden oder gemeinsame Begehungen fördern dieses Engagement und bringen neue Perspektiven ein.

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Schlanke Prozesse statt Sicherheitsbürokratie

Effektive Sicherheitsarbeit darf kein administratives Monster sein. Prozesse müssen verständlich, digitalisiert und alltagstauglich gestaltet sein – gerade für größere Teams oder mehrere Standorte.

Moderne HSE-Softwarelösungen wie tagIDeasy unterstützen durch:

  • automatisierte Aufgabenverteilung,

  • rechtssichere Dokumentation,

  • übersichtliches Incident Management,

  • mobile Sicherheitsbegehungen mit einem Klick.

So wird Sicherheitskultur nicht zur zusätzlichen Belastung, sondern zum integralen Bestandteil effizienter Abläufe.

Ohne klare Ziele keine messbare Verbesserung

Wie in jedem strategischen Bereich gilt auch im Arbeitsschutz: Nur wer klare Ziele definiert, kann Fortschritte messen. Ziele können sein:

  • Reduktion von meldepflichtigen Unfällen um X %,

  • Steigerung der Beinahe-Meldungen,

  • Verbesserung der ergonomischen Bedingungen,

  • Förderung von Sicherheitsgesprächen.

Wichtig ist: Ziele müssen realistisch, datenbasiert und kommuniziert sein. Eine strukturierte Zielverfolgung schafft Motivation und Transparenz – zentrale Elemente einer stabilen Sicherheitskultur.

Fazit: Sicherheitskultur ist kein Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess

Eine gelebte Sicherheitskultur ist das Rückgrat eines wirksamen Arbeitsschutzsystems. Sie entwickelt sich nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt – getragen von Führung, Beteiligung, Digitalisierung und klarer Zielorientierung.

Der Weg lohnt sich: Weniger Unfälle, motivierte Mitarbeitende und effizientere Prozesse sind der nachhaltige Lohn einer starken Sicherheitskultur.

Weitere spannende Blogbeiträge rund um Arbeitssicherheit finden Sie hier.

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Zentralisierte Daten

Zentralisierte Daten: Ein Schlüssel zur Effizienzsteigerung in Unternehmen

In der heutigen datengetriebenen Welt sind zentralisierte Daten eine entscheidende Grundlage für Unternehmen aller Branchen. Ob in der Fertigungsindustrie, im Gesundheitswesen, in der Logistik oder im Finanzwesen – eine effiziente Datenverwaltung kann Prozesse optimieren, Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Doch wie sieht eine erfolgreiche Datenzentralisierung aus? Ein Beispiel dafür ist tagIDeasy, eine Software, die zentrale Datenverwaltungmit intelligenter Datenvererbung kombiniert.

Warum sollten Unternehmen ihre Daten zentralisieren?

Die Zentralisierung von Daten bedeutet, dass Informationen an einem zentralen Ort gespeichert, verwaltet und für relevante Nutzergruppen zugänglich gemacht werden. Dies hat zahlreiche Vorteile:

  • Schnellerer Datenzugriff: Mitarbeitende können jederzeit auf aktuelle Informationen zugreifen.

  • Bessere Datenkonsistenz: Eine einzige Quelle der Wahrheit reduziert Fehler und verhindert doppelte Datensätze.

  • Erhöhte Datensicherheit: Zentralisierte Systeme ermöglichen eine granulare Rechteverwaltung.

  • Effizienzsteigerung: Prozesse werden optimiert und Entscheidungen können schneller getroffen werden.

Daten zentralisiert verwalten

Wie funktioniert die Datenzentralisierung in tagIDeasy?

tagIDeasy ermöglicht es Unternehmen, ihre Daten effizient zu verwalten, indem Informationen intelligent zwischen verschiedenen Ebenen vererbt werden:

  • Artikel als zentrale Informationsquelle: An jedem Artikel werden Daten hinterlegt. Alle zugehörigen Inventare erben diese Informationen automatisch. Dadurch muss eine Änderung nur einmal vorgenommenwerden, um in sämtlichen betroffenen Inventaren aktualisiert zu werden.

  • Kategorie-Vererbung: Ebenso können Kategorien genutzt werden, um allgemeine Daten weiterzugeben. Ein Artikel übernimmt die Informationen seiner Kategorie, wodurch standardisierte Werte, Einheiten oder Prüfnormen automatisch übernommen werden.

  • Dokumentenmanagement: Neben strukturierten Daten können auch Dateien wie PDFs und Bilder an Arbeits- und Betriebsmitteln gespeichert werden, um Dokumentationen zentral bereitzustellen.

Granulares Rechtemanagement für präzise Kontrolle

Ein weiteres Kernfeature von tagIDeasy ist das individuelle Rechtemanagement. Hier können Unternehmen festlegen, welche Benutzergruppen auf welche Daten zugreifen oder Änderungen vornehmen dürfen. Führungskräfte haben zudem die Möglichkeit, durch vordefinierte Kategorien, Einheiten und Prüfnormen einen einheitlichen Rahmen für die Datenerfassung vorzugeben.

Fazit

Die Zentralisierung von Daten ist für Unternehmen aller Branchen ein entscheidender Faktor zur Effizienzsteigerung. Mit Lösungen wie tagIDeasy können Firmen nicht nur ihre Datenqualität verbessern, sondern auch Arbeitsprozesse automatisieren, Fehler reduzieren und die Verwaltung ihrer Betriebsmittel optimieren. Die intelligente Vererbung von Daten auf verschiedenen Ebenen macht Änderungen einfacher und reduziert den Verwaltungsaufwand erheblich. Wer auf eine zentrale Datenverwaltung setzt, stellt sicher, dass sein Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt.

Noch mehr Lust auf spannende Beiträge zum Thema Digitalisierung oder Arbeitssicherheit? Hier gehts zu unserem Blog.

RFID Tags Inventarisierung

Mit RFID-Tags Inventarisierung vereinfachen

RFID-Tags für die Inventarisierung sind der Alleskönner. RFID-Tags gibt es in den unterschiedlichsten Größen und für verschiedene Einsatzbereiche. Das schnelle Einscannen mit Tablet oder Smartphone erleichtert den Arbeitsalltag erheblich. Inventarverschiebungen, Einsatzort-Historie und alle relevanten Daten können einfach und schnell aufgerufen werden. 

Digitales Inventarmanagement mit RFID-Tags

Mit RFID-Tags Arbeits- und Betriebsmittel oder auch Anlagen und Maschinen vereinfachen die Inventarisierung. Das Inventarmanagement vor allem in Verbindung mit den Anforderungen an die Arbeitssicherheit rücken immer mehr in den Fokus der Unternehmen. 

Wartung und Instandhaltung spielen eine immer größere Rolle in unserer Arbeitswelt. Durch Wartungen und nötige Reparaturen verlängert sich die Lebensdauer und das Risiko von Arbeitsunfällen sinkt. Somit auch die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen. Dabei können einzelne Arbeitsmitteln den jeweiligen Mitarbeitenden zugeordnet werden. Somit liegt die Verantwortung für Zustand und Standort beim Mitarbeitenden selbst. Digitale Tools helfen dabei die Verwaltung zu vereinfachen und alle Echtzeit-Daten der Arbeitsmittel auszugeben. 

Durch SaaS-Lösungen kann jeder Mitarbeitende zu jeder Zeit und an jedem Ort alle relevanten Informationen zu Arbeits- und Betriebsmitteln abrufen. An jedem Inventar finden sich Informationen über Zustand, Standort, relevante Dokumente und Dateien sowie eine umfangreiche Historie über Maßnahmen wie Prüfungen und Wartungen oder den Einsatzorten. Die Nutzung von einer Software-Lösung wie tagIDeasy ist auch über mobile Endgeräte möglich. Dadurch ist können jegliche Informationen in Echtzeit aktualisiert werden. Das sorgt für einen echten Mehrwert in allen Arbeitsbereichen.

RFID-Tags einfach mit dem Smartphone scannen

Entscheidend für die Nutzung einer digitalen Lösung für das Inventarmanagement ist die einfache Benutzung. Mitarbeitende möchten schnell und einfach das gewünschte Gerät aufrufen und nötige Aktionen wie Ein- und Auschecken durchführen. Ebenso sollen Wartungen, Reparaturen und Prüfungen effizient abgearbeitet werden können – ohne umständliche Prozesse. Sonst verlieren Mitarbeitende wertvolle Arbeitszeit oder sie verzichten unter Stress sogar auf Dokumentationen.

RFID-Tags bieten eine einfache Möglichkeit, Arbeits- und Betriebsmittel eindeutig zu kennzeichnen. Es gibt RFID-Tags in verschiedenen Größe und Formen und für unterschiedliche Einsatzbereiche. Vor allem im Bereich der PSA sind RFID-Tags unverzichtbar. Dabei sind RFID-Tags äußerst langlebig und robust. Sie können einfach mit dem Smartphone ausgelesen werden. 

Anwendungsfall für RFID-Tags: Inventarisierungssystem

Mit RFID-Tags können alle Arbeits- und Betriebsmittel, Anlagen und Maschinen im Handumdrehen inventarisiert werden. Egal ob Hebezeug, PSA oder Kran. Für jeden Einsatzbereich gibt es den passenden RFID-Tag. So können RFID-Tags mit Kabelbinder an Schäkel befestigt werden oder mit Drahtseilen am Kettengehänge. Laptops, Smartphone und andere Maschinen erhalten einen Klebetag.

Bei der Erfassung im System erhält jeder Gegenstand eine entsprechende eindeutige alphanumerische Kennzeichnung. Danach kann das Inventar mit jedem Smartphone aufgerufen werden. Kommt eine cloudbasierte Inventarsoftware wie tagIDeasy zum Einsatz, besteht der Zugriff von jedem Ort – auch offline. Auch auf Baustellen und im Homeoffice hat jeder Mitarbeitende Zugriff auf das System und alle relevanten Informationen. Dadurch sind alle Basisinformationen über ein Gerät jederzeit abrufbar. Dynamische Daten, etwa Standorte oder temporäre Verantwortlichkeiten, lassen sich jederzeit anpassen.

Eine innovative Inventarsoftware wie tagIDeasy bietet weitere Möglichkeiten. Neben Wartungen und Reparaturen lassen sich auch Prüftermine mit dem Prüfdienstleister einfach planen und durchführen. Die Dokumentation erfolgt lückenlos und in Echtzeit. In der digitalen Geräteakte finden sich wichtige Dokumente und Dateien. Neben Bedienungsanleitungen können das auch Wartungshinweise, Prüfprotokolle und Checklisten sein. So besteht maximale Transparenz. Der Aufruf des Inventars bleibt dabei einfach und sicher.

Fazit: Effizienz steigern beim Inventarmanagement mit RFID-Tags

Dank modernen Technologien wie den RFID-Tags bringen Sie das Inventarmanagement auf das nächste Level. Einfach die Arbeits- und Betriebsmittel, Anlagen und Maschinen mit einem RFID-Tag inventarisieren und schon können alle Mitarbeitenden einfach mit dem Smartphone nötige Informationen abrufen. Sie sparen dabei nicht nur die wertvolle Zeit Ihrer Mitarbeitenden, auch teure und wartungsintensive Hardware ist völlig unnötig. Einfach Smartphone raus und scannen. 

Weitere Funktionen finden Sie hier. 

Digitales Inventarmanagement

Digitales Inventarmanagement für Unternehmen mit tagIDeasy:

Effiziente Nachverfolgbarkeit und Zustandskontrolle Ihrer Betriebsmittel mit digitalem Inventarmanagement

Digitales Inventarmanagement

In Unternehmen mit zahlreichen Arbeits- und Betriebsmitteln, Maschinen und Anlagen ist ein strukturiertes und digitales Inventarmanagement unerlässlich. Analoge Bestandslisten oder manuelle Dokumentationen führen oft zu Ineffizienz, fehlender Transparenz und einem hohen Verwaltungsaufwand. Mit tagIDeasy profitieren Unternehmen von einer digitalen, intelligenten Lösung zur Verwaltung, Nachverfolgbarkeit und Statuskontrolle ihres Inventars.

Die Herausforderungen des traditionellen Inventarmanagements

Viele Unternehmen kämpfen mit veralteten Methoden zur Inventarverwaltung. Häufige Probleme sind:

 

  • Fehlende Transparenz: Es ist unklar, wo sich Betriebsmittel befinden und wer sie nutzt.

  • Aufwendige Bestandskontrolle: Physische Inventuren sind zeitintensiv und fehleranfällig.

  • Mangelnde Nachverfolgbarkeit: Historische Nutzungsdaten sind oft nicht dokumentiert.

  • Ungeplante Ausfälle: Fehlende Wartungsplanung kann zu unerwarteten Stillständen führen.

Inventare digitalisieren mit effizientem Lagermanagement

Die Lösung: Digitales Inventarmanagement mit tagIDeasy

Mit tagIDeasy wird die Verwaltung Ihrer Betriebsmittel digitalisiert und optimiert. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

1. Standort- und Einsatzorthistorie in Echtzeit

Mit tagIDeasy wissen Sie jederzeit, wo sich Ihre Maschinen, Werkzeuge und sonstigen Betriebsmittel befinden. Dank digitaler Kennzeichnung und mobiler Erfassung können Sie den aktuellen Standort sowie die gesamte Einsatzhistoriejedes Inventargegenstands nachverfolgen. Dies erhöht nicht nur die Transparenz, sondern verhindert auch Verluste oder Fehlbestände.

2. Status- und Zustandsüberwachung

Ein weiteres entscheidendes Feature von tagIDeasy ist die Möglichkeit, den aktuellen Status und Zustand jedes Betriebsmittels einzusehen. So können Unternehmen sofort erkennen, ob eine Maschine einsatzbereit, in Wartung oder defekt ist. Dies ermöglicht eine frühzeitige Planung von Ersatzbeschaffungen oder Reparaturen.

3. Geplante Maßnahmen und automatische Erinnerungen

Mit tagIDeasy können Unternehmen Wartungen, Prüfungen und andere Maßnahmen direkt im System planen. Automatische Erinnerungen stellen sicher, dass keine Wartungstermine oder Sicherheitsprüfungen übersehen werden. Dies reduziert ungeplante Stillstände und sorgt für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz.

4. Digitale Dokumentation und einfache Bedienung

Alle wichtigen Dokumente – von Bedienungsanleitungen bis hin zu Wartungsprotokollen – sind digital hinterlegt und jederzeit abrufbar. Dies erleichtert die Einhaltung von Vorschriften und spart Zeit bei der Dokumentensuche.

5. Mobile Nutzung für maximale Flexibilität

Ob im Büro oder direkt auf der Baustelle: Mit der mobilen Anwendung von tagIDeasy haben Mitarbeiter jederzeit Zugriff auf alle relevanten Informationen. QR- oder NFC-Tags ermöglichen eine schnelle Identifikation und Aktualisierung der Bestandsdaten.

6. Effizientes Asset-Management und Kostensenkung

Durch die Optimierung der Bestandsverwaltung können Unternehmen ungenutzte Ressourcen identifizieren und gezielter einsetzen. Das spart Kosten und verhindert unnötige Neuanschaffungen.

Fazit: Zukunftssicheres und digitales Inventarmanagement mit tagIDeasy

Digitale Lösungen wie tagIDeasy ermöglichen eine präzise und effiziente Verwaltung von Betriebsmitteln. Von der Standortverfolgung über die Zustandsüberwachung bis hin zur automatisierten Wartungsplanung – mit tagIDeasy behalten Unternehmen jederzeit den Überblick über ihr Inventar.

tagIDeasy bietet Ihnen noch mehr hilfreiche Funktionen – hier

Möchten Sie Ihr Inventarmanagement auf das nächste Level heben?

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Sicherheit am Arbeitsplatz

Sicherheit am Arbeitsplatz

Gesetzliche Regelungen und digitale Lösungen

Sicherheit am Arbeitsplatz ist ein zentrales Thema für Unternehmen jeder Größe. Gesetzliche Vorgaben in Deutschland sorgen dafür, dass Arbeitsplätze sicher gestaltet sind und Risiken minimiert werden. Doch wie lassen sich diese Vorschriften effizient umsetzen? Digitale Lösungen wie tagIDeasy helfen Unternehmen, ihre Sicherheitsstandards zu optimieren und gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Verantwortlich UVV Prüfung
Als Dienstleister die Arbeitssicherheit digitalisieren und Prüfungen durchführen.

Gesetzliche Regelungen zur Arbeitssicherheit

In Deutschland regeln das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) die Sicherheit am Arbeitsplatz. Diese Gesetze verpflichten Unternehmen unter anderem dazu:

  • Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen,

  • Arbeitsmittel regelmäßig zu prüfen und zu dokumentieren,

  • Sicherheitsunterweisungen für Mitarbeitende anzubieten.

Die Einhaltung dieser Vorschriften kann eine Herausforderung sein, insbesondere wenn Inventar, Maschinen und Sicherheitsmaßnahmen manuell verwaltet werden. Hier kommen digitale Lösungen ins Spiel.

Digitale Lösungen für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz

Digitale Tools erleichtern die Verwaltung von Sicherheitsanforderungen erheblich. tagIDeasy bietet eine innovative Lösung für Unternehmen, die ihre Arbeitssicherheit effizienter gestalten möchten.

1. Digitales Inventarmanagement

Mit tagIDeasy können Unternehmen ihre Arbeitsmittel digital erfassen und verwalten. Das bedeutet:

  • Jeder Gegenstand wird eindeutig per RFID oder QR-Code identifiziert.

  • Bestände und Standorte sind in Echtzeit abrufbar.

  • Wartungs- und Prüftermine lassen sich automatisch nachverfolgen.

2. Effizientes Prüfmanagement

Gesetzliche Prüfungen von Maschinen und Arbeitsmitteln sind essenziell, um Unfälle zu vermeiden. tagIDeasy unterstützt Unternehmen dabei, diese Prüfungen zu organisieren:

  • Automatische Erinnerungen an anstehende Prüftermine.

  • Digitale Dokumentation aller Prüfergebnisse.

  • Zugriff auf wichtige Sicherheitszertifikate und Berichte per Knopfdruck.

Praxisbeispiel: Prüfung von Leitern

Ein besonders wichtiges Thema in vielen Betrieben ist die Prüfung von Leitern. Nach gesetzlichen Vorgaben müssen Leitern regelmäßig auf Stabilität und Unversehrtheit überprüft werden. Mit tagIDeasy kann jede Leiter mit einem QR-Code oder RFID-Tag versehen werden.

  • Mitarbeitende scannen den Code mit ihrem Smartphone und sehen sofort, wann die letzte Prüfung stattgefunden hat.

  • Anstehende Prüftermine werden automatisch erinnert.

  • Prüfergebnisse werden direkt digital dokumentiert und können jederzeit eingesehen werden.

So wird sichergestellt, dass keine Leiter ungeprüft genutzt wird und die Sicherheit der Mitarbeitenden gewährleistet bleibt.

3. Optimierung der Sicherheitsunterweisungen

Mitarbeiterschulungen sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeitssicherheit. tagIDeasy ermöglicht eine zentrale Verwaltung dieser Schulungen:

  • Terminplanung und automatische Erinnerungen.

  • Digitale Bereitstellung von Schulungsmaterialien.

  • Nachweisbare Dokumentation der Teilnahme.

Fazit

Gesetzliche Regelungen zur Arbeitssicherheit sind essenziell, doch ihre Einhaltung kann zeitaufwendig sein. Digitale Lösungen wie tagIDeasy helfen Unternehmen, ihre Sicherheitsanforderungen effizient zu verwalten und dabei Zeit und Kosten zu sparen. Durch die Automatisierung von Inventar- und Prüfmanagement sowie die Digitalisierung von Schulungen wird die Arbeitssicherheit auf ein neues Level gehoben.

Nutzen Sie die Vorteile digitaler Arbeitssicherheitslösungen und setzen Sie auf tagIDeasy, um Ihr Unternehmen gesetzeskonform und sicher zu halten.

Weitere Informationen zum Thema Arbeitssicherheit finden Sie hier

RFID in der Arbeitssicherheit

Neue Technologien revolutionieren die Arbeitssicherheit

In der modernen Arbeitswelt spielt die Integration neuer Technologien eine entscheidende Rolle für die Verbesserung der Arbeitssicherheit. Im Zuge des Digitalisierungswandelns gewinnen Innovationen wie IoT (Internet of Things) und KI (Künstliche Intelligenz) an Bedeutung, da sie dazu beitragen, Sicherheitsprozesse zu automatisieren und Datenanalysen zu optimieren. RFID-Technologien sind eine weiterer Aspekt der modernen Arbeitssicherheit.

RFID in der Arbeitssicherheit

Der Einsatz von RFID-Technologie zur Verbesserung der Arbeitssicherheit

RFID Tag Arbeitssicherheit

In der heutigen Zeit, in der technologische Entwicklungen eine immer zentralere Rolle einnehmen, ist es wenig verwunderlich, dass auch die Arbeitssicherheit von innovativen Ansätzen profitiert. Eine Technologie, die dabei zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die Radiofrequenzidentifikation (RFID). In diesem Blogartikel erläutern wir den Einsatz von RFID-Technologie im Bereich der Arbeitssicherheit und präsentieren die Vorteile dieser modernen Lösung, insbesondere im Hinblick auf die UVV-Prüfung.

Was ist rfid-Technologie?

RFID, was für Radiofrequenzidentifikation steht, bezeichnet eine innovative Technologie, bei der Daten über Radiowellen drahtlos zwischen einem Sender (Transponder) und einem Empfänger (Lesegerät) ausgetauscht werden. Der Transponder enthält einen Mikrochip sowie eine Antenne, die es ermöglichen, Informationen effizient zu speichern und zu übertragen. Diese Technologie findet in vielen Bereichen Anwendung, darunter Logistik, Inventarverwaltung und auch in der Arbeitssicherheit, wo sie zur Verbesserung von Prozessen beiträgt und die Effizienz steigert.

Anwendungsbereiche von RDIF in der Arbeitssicherheit

1. Zugangskontrolle

Der Einsatz von RFID-Technologie bei der Zugangskontrolle revolutioniert die Sicherheitsstandards in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Durch RFID-Tags, die an Ausweisen oder Schlüsselanhängern angebracht sind, können Mitarbeitende ihre Identität schnell und sicher verifizieren, um Zugang zu bestimmten Bereichen oder Maschinen zu erhalten. Die Lesegeräte erfassen die Daten drahtlos, was den Zutrittsprozess beschleunigt und gleichzeitig die Sicherheit erhöht. Zudem ermöglicht die zentrale Verwaltung der Zugriffsrechte eine flexible Anpassung an sich ändernde Anforderungen, wodurch ein hohes Maß an Kontrolle gewährleistet wird. Dies minimiert das Risiko unbefugter Zugriffe und erhöht die Sicherheit am Arbeitsplatz.

2. Gefahrenzonenüberwachung

Mit RFID-Tags können Mitarbeitende in Echtzeit überwacht werden, um sicherzustellen, dass sie sich nicht in gefährlichen Zonen oder risikobehafteten Bereichen aufhalten. Die Lesegeräte erfassen automatisch die Position der Tags und lösen einen Alarm aus. Dadurch verbessern sich die Reaktionszeiten und es trägt zur Prävention von Unfällen und Verletzungen bei. 

3. Inventarverwaltung

Inventare einfach und effizient mit RFID-Technologie überwachen und verwalten. Durch das Anbringen von RFID-Tags an Arbeits- und Betriebsmitteln, Anlagen und Maschinen können Lagerbestände in Echtzeit erfasst werden. Lesegeräte oder RFID fähige Smartphones scannen die Tags, wodurch manuelle Einhaben und zeitaufwendige Bestandsprüfungen entfallen.  RFID in der Arbeitssicherheit und im Inventarmanagement ermöglicht eine präzise Nachverfolgung von Warenbewegungen, reduziert Fehler und verbessert die Effizient der Lagerhaltung erheblich. Im Rahmen einer Arbeitsmittelprüfung (UVV-Prüfung) können Inventare einfach ausgelesen werden und sind eindeutig identifizierbar. Vor allem im Bereich der Schutzausrüstung und -materialien ermöglichen RFID-Tags eine effiziente Verwaltung.

 

Vorteile von RFID-Technologie in der Arbeitssicherheit

1) Echtzeitüberwachung: RFID ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung der Mitarbeiter und Ausrüstung in Echtzeit. Dadurch können Sie potenzielle Gefahren frühzeitig erkennen und Unfälle vermeiden.
2) Automatisierung: Die Automatisierung von Prozessen durch RFID reduziert menschliche Fehler und erhöht die Effizienz bei der Arbeitssicherheit.
3) Datenerfassung und Analyse: RFID-Technologie ermöglicht die Erfassung großer Datenmengen, die Unternehmen zur Analyse nutzen, um Muster zu erkennen, Risiken zu identifizieren und präventive Maßnahmen zu ergreifen. Ebenso werden die Prüfergebnisse der UVV-Prüfung lückenlos gespeichert. 

Fazit

Der Einsatz von RFID-Technologie bei der Arbeitssicherheit bietet zahlreiche Vorteile, darunter verbesserte Zugangskontrolle, Gefahrenzonenüberwachung und effiziente Inventarverwaltung. Durch Echtzeitüberwachung, Automatisierung und datenbasierte Analysen trägt diese fortschrittliche Technologie dazu bei, die Sicherheit am Arbeitsplatz zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden. Unternehmen sollten daher die Implementierung von RFID-Systemen in Betracht ziehen, um ihre Arbeitssicherheitsstandards zu verbessern und ihre Mitarbeiter zu schützen.

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